HEROES 2 NONEFette Bösewichte für alle!

Die HEREOS 2 NONE sind - 2017 gegründet - einerseits eine recht neue Band, andererseits aber auch nicht, denn ihre Mitglieder haben in den letzten 40 Jahren schon in diversen anderen Bands gespielt. Schlicht und den Wurzeln treu, so will die Kombo aus Aarhus in Dänemark ihre Musik halten. Und gradlinigen Streetpunk/Oi! bekommt der geneigte Zuhörer dann auch geboten - auch wenn es auf dem Beipackzettel heißt, dass sie musikalisch alles machen was gut klingt. Denn im Grunde bleibt der Sound, selbst wenn er ein bisschen aus dem Genre fällt, doch recht klassisch. Der dadurch gesammelte Erfahrungshorizont schadet dem Sound dabei aber nicht. Auch textlich bleibt

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Snob City BoysWiesbaden, Stadt der Snobs!?


„Puh, eine Oi!-Scheibe“, war mein erster Gedanke, „aber dafür Vinyl, immerhin“. Das klingt jetzt vielleicht nicht nach einer optimalen Voraussetzung für eine Plattenbesprechung. Ist man aber erstmal derart gestimmt, bleibt zumindest die Option positiv überrascht zu werden. Und so war es in diesem Fall! Denn auch wenn der Rezensent mit vielem was heute so unter dem Label „Oi!“ firmiert nicht wirklich etwas anzufangen weiß, hat er eine relativ große Affinität zum englischen Streetpunk der 80er Jahre und dies scheint bei den SNOB CITY BOYS glücklicherweise auch der Fall zu sein. So gibt es 10 recht melodische Oi!/Punk-Liedchen zu

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CORGesellschaftskritik ohne Abi, Studium, Antifa


Wo soll ich anfangen? Die Band gibt es seit ungefähr 2002 und war schnell fester Bestandteil des WAHRSCHAUER. Es gab regelmäßige Interviews und Samplerbeiträge. Zum Beispiel 2005 mit dem Song „Frieden vs. Krieg“ vom Album „Freistil Kampfstil Lebensstil“ auf der CD zum Wahrschauer Nr. 51 oder „Aufstehn“ vom Album „Tsunami“ auf dem Sampler zum Heft 53 mit Friedemann als „Coverboy“. Eines der TOP-Cover des WAHRSCHAUER ever. Damals sogar noch stylisch und keine Extra-Kosten scheuend mit dem Titel als Silber-Folie. Das waren noch Zeiten!
Und warum diese spezielle Beziehung zu COR? Das lag klar an Friedemann:

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Red LondonSubkulturelle Symphonie: Neue Songs nach über 20 Jahren

Eigentlich ist ATTILA THE STOKEBROKER für dieses unverhoffte RED LONDON-Wunder verantwortlich, denn 2018 fragte er Bassist Gaz Stocker, ob RED LONDON nicht als Vorband auf seinem Gig in ihrer Heimatstadt Sunderland spielen wollen. Gesagt, getan: Und da der Auftritt allen Beteiligten so viel Spaß machte, folgten gleich weitere Gigs, man veröffentlichte eine EP und schließlich kam es zu dieser LP. Das heißt: Sage und schreibe 36 Jahre nach ihrem ersten Album, 21 Jahre nach der letzten veröffentlichten LP und 20 Jahre nach der Auflösung kommt

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fatalblow generalsandsoldiers cdSkinheads forever! Oi! Oi! Oi!

Zünftigen Oi! / Streetpunk servieren FATAL BLOW aus Südwales. Ihre musikalischen Wurzeln fanden sie im klassischen Oi! der 70er und 80er Jahre. Eingänge Riffs und rauer Gesang machen die Songs aus und laden zum Pogen und Tanzen ein. Da das Trio durch die Bergbauarbeiter in der die Familien tief in der Arbeiterklasse verwurzelt sind, schleudern sie uns ihre Lyrics bodenständig und direkt entgegen.Auf ihrem nunmehr dritten Album „Generals & Soldiers“, erschienen bei Mad Butcher Records, widmen sich die Musiker einmal mehr gesellschaftskritischen Themen aus ihrem lokalen Umfeld aber auch globalen Angelegenheiten und natürlich immer mit eindeutig

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